Aktuell

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Zinsänderung bei KfW-Förderung:

Zinssenkung für Förderkredite

Konditionen bei BEG WG sind für Eigentümer attraktiv

Seit dem 23.12.2021 gelten für viele Förderprogramme der KfW neue Zinskonditionen. Die KfW hat die Zinsen gesenkt – das gilt unter anderem für die Förderkredite in den Programmen BEG WG und Altersgerecht Umbauen. Die Konditionen der KfW-Bank für Eigentümer:innen sind attraktiv, denn in der BEG-Förderung winken hohe Tilgungszuschüsse.

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  • Wohngebäude – Kredit (261, 262) – Zinssenkung in allen Laufzeitvarianten
  • Altersgerecht Umbauen (159) – Zinssenkung, außer in Laufzeitvariante 10/2/5
  • KfW-Wohneigentumsprogramm (124, 134) – Zinssenkung in allen Laufzeitvarianten

Förderung attraktiv für die Sanierung
Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördert die KfW Maßnahmen im Gebäudebestand. Eigentümer:innen, die ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung mit einer Sanierung fit für die Zukunft machen, können mit der Förderung ihre Investitionskosten reduzieren. So gibt es im Programm „Wohngebäude Kredit“ zinsgünstige Kredite in Höhe von maximal 60.000 Euro beziehungsweise 150.000 Euro, je nachdem, ob einzelne Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden oder eine Sanierung zum Effizienzhaus. Ein Tilgungszuschuss macht die Förderkredite zusätzlich attraktiv.

Im Programm Altersgerecht Umbauen (159) erhalten Eigentümer:innen bis zu 50.000 Euro Kredit für die barrierefreie Gestaltung von Haus und Grundstück oder für den Kauf barrierefrei umgebauten Wohnraums.

Heizölpreise 2021

Entwicklung, Vergleich & Prognose

Die Lage der Weltpolitik und die globale Heizölnachfrage

sind neben der aktuellen Pandemieentwicklung die wichtigsten Faktoren, die den Heizölpreis beeinflussen.
Aktuell stehen hohe Nachfragewerte vergleichsweise geringen Liefermengen gegenüber. Das Ungleichgewicht lässt die Preise rasant ansteigen, wodurch Hausbesitzer mit hohen Mehrkosten rechnen müssen. Mittelfristig rechnen Experten allenfall

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Gaspreise und Nachfragewerte treiben die Heizölpreise in die Höhe

Die Lage der Weltpolitik und die globale Heizölnachfrage sind neben der aktuellen Pandemieentwicklung die wichtigsten Faktoren, die den Heizölpreis beeinflussen. Aktuell stehen hohe Nachfragewerte vergleichsweise geringen Liefermengen gegenüber. Das Ungleichgewicht lässt die Preise rasant ansteigen, wodurch Hausbesitzer mit hohen Mehrkosten rechnen müssen. Mittelfristig rechnen Experten allenfalls mit einem Seitwärtstrend. Wer die Entwicklungen verfolgt und seine Brennstoffe zu einem günstigen Zeitpunkt bestellt, kann jedes Jahr viel Geld sparen. Wann das so weit ist, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Aktuelle Heizölpreise: Einpendeln auf hohem Niveau

Heizöl kostete Mitte Oktober (17.10.2021), bei einer Abnahmemenge von 3.000 Litern, 90,08 Cent pro Liter im bundesweiten Durchschnitt. Anfang 2021 lag der Preis dagegen noch bei etwa 54,77 Cent pro Liter – im November 2020 sogar bei nur 37,76 Cent pro Liter. Für Hausbesitzer, die jedes Jahr rund 3.000 Liter des Brennstoffs ordern, sind das Mehrkosten von über 1.560 Euro.

In der näheren Zukunft gehen Marktbeobachter bestenfalls von konstanten Preisniveaus aus, da sich preissteigernde und preissenkende Faktoren vorerst die Waage halten. Für Ersteres spricht die Nachfrage, welche saisonal bedingt steigt. Aber auch das Abklingen der pandemischen Lage und die explodierenden Gaspreise sorgen dafür, dass die Heizölnachfrage zunimmt. Da wichtige Ölförderstaaten ihre Liefermengen nicht im nötigen Maße anheben können, entsteht ein großes Ungleichgewicht, was einen Preisanstieg zur Folge hat. Gebremst wird dieser durch die Freigabe strategischer Heizöl-Reserven aus China. Außerdem verlangsamen knappe Rohstoffe die konjunkturelle Entwicklung, was ebenfalls zu stagnierenden Nachfragewerten führt.

(Vergleichen Sie auch Heizölbarometer von fastenergy.de.)

Heizölpreise 2018 – 2021
CO2-Steuer: Heizölpreise 2021 steigen an

Unabhängig von den üblichen Preisschwankungen sorgt seit Januar 2021 eine neue Abgabe dafür, dass Hausbesitzer mit einer Ölheizung höhere Heizkosten haben. Denn seitdem verteuert die sogenannte CO2-Steuer die fossilen Brennstoffe. Sie richtet sich nach dem ausgestoßenen Kohlenstoffdioxid und beträgt zu Beginn 25 Euro pro Tonne CO2. Bis zum Jahr 2025 steigt die Abgabe dann auf 55 Euro pro Tonne CO2 an. Hausbesitzer mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Litern zahlen dadurch zunächst rund 7 Cent pro Liter Heizöl oder 200 Euro im Jahr mehr. 2025 liegt die CO2-Abgabe dann bei rund 15 Cent pro Liter – die jährlichen Heizkosten steigen damit um etwa 450 Euro an. (Basis: 2,7 kg CO2 / Liter Heizöl; CO2-Abgabe von 25 bis 55 Euro pro Tonne CO2; Quelle: UBA)

Jahr CO2-Steuer Mehrkosten Heizöl Preis pro LiterMehrkosten pro Jahr

202125 €/ t7,9 Cent158 Euro
202230 €/ t9,5 Cent190 Euro
202335 €/ t11,1 Cent222 Euro
202445 €/ t14,2 Cent284 Euro
202555 €/ t17,4 Cent348 Euro

Heizöl im Preisvergleich mit anderen Energieträgern

Legt man die Brennstoffkosten zugrunde, platziert sich Heizöl mit 9,00 Cent pro Kilowattstunde (kWh) über Pellets (4,73 ct/kWh) und Erdgas (7,01 ct/kWh). Die Preise für Heizstrom bilden mit rund 24 ct/kWh die einsame Spitze (Stand Oktober 2021).

(Quelle: depi.de / Verivox.de)

Heizöl günstig kaufen: der beste Zeitpunkt

Betreiber einer Ölheizung können dank Ihrer Bevorratung den Markt genau beobachten und zu einem günstigen Zeitpunkt Heizöl nachtanken. Wir empfehlen, die Heizölpreise aktuell intensiv zu beobachten und zu vergleichen – entsprechende Portale im Internet oder eine telefonische Abfrage bei regionalen und überregionalen Anbietern schaffen Klarheit. Weiterhin können Sie sparen, wenn Sie das Heizöl gemeinsam mit Ihren Nachbarn bestellen. Die größere Abnahmemenge bei der Sammelbestellung reduziert den Preis. Die alte Faustregel, dass der Ölpreis im Sommer am günstigsten ist, gilt leider nicht mehr.

Betreiber einer Ölheizung können dank Ihrer Bevorratung den Markt genau beobachten und zu einem günstigen Zeitpunkt Heizöl nachtanken. Wir empfehlen, die Heizölpreise aktuell intensiv zu beobachten und zu vergleichen – entsprechende Portale im Internet oder eine telefonische Abfrage bei regionalen und überregionalen Anbietern schaffen Klarheit. Weiterhin können Sie sparen, wenn Sie das Heizöl gemeinsam mit Ihren Nachbarn bestellen. Die größere Abnahmemenge bei der Sammelbestellung reduziert den Preis. Die alte Faustregel, dass der Ölpreis im Sommer am günstigsten ist, gilt leider nicht mehr.

Mehr zum Thema Brennstoffe bestellen – optimaler Zeitpunkt
Heizkosten sparen: Tipps für steigende Heizölpreise

Die Heizölpreise schwanken sehr stark und Anstiege wie zuletzt sind für Hausbesitzer nicht immer vorhersehbar. Wer Heizkosten sparen möchte, muss daher seinen Heizölverbrauch reduzieren. Auf diese Weise steigt die Unabhängigkeit von dem fossilen Energieträger und starke Schwankungen wirken sich immer weniger auf die eigenen Heizkosten aus. Die folgenden Tipps helfen dabei:

  • Auf regenerative Energien setzen: Die Sonne stellt keine Rechnung und hilft, die eigenen Heizkosten zu senken. Sparen können Hausbesitzer darüber hinaus auch mit einer Wärmepumpe oder einer Biomasseheizung. Preisrallyes wie zuletzt und hohe staatliche Fördermittel für die neue Heizung sorgen dafür, dass sich die Ausgaben schnell rentieren.
  • Heizsystem optimieren: Die Effizienz ist ein schlafender Riese, der sich mit einer Optimierung der Heizung wecken lässt. Günstig sind dabei Maßnahmen wie die Einstellung der Heizkurve, das Dämmen von Rohrleitungen in kalten Bereichen und der hydraulische Abgleich des Heizsystems. Dank attraktiver Fördermittel für die Heizungsoptimierung können Hausbesitzer auf diese Weise ohne große Ausgaben viel Geld einsparen.
  • Wärmeschutz verbessern: Die günstigste Energie ist die, die nicht verbraucht wird. Mit einer effizienten Wärmedämmung verlieren Gebäude weniger Wärme. Heizungen müssen weniger leisten und die Heizkosten sinken. Auch hier sorgen staatliche Fördermittel der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für eine hohe W Positive Nebeneffekte: Die Wärmedämmung verkleinert den CO2-Fußabdruck und sorgt für eine hohe Behaglichkeit.

Finanzielle Einsparungen sind aber auch mit kleinen Budgets oder sogar ganz ohne zusätzliche Kosten zu erreichen. So zum Beispiel mit Maßnahmen wie dem richtigen Lüften, dem Entlüften der Heizkörper oder dem Dämmen von Rohrleitungen in kalten Räumen. Unsere Infografik zeigt die Top 10 der Energieeinsparmaßnahmen auf einen Blick:

Unser Tipp: Energieberater beauftragen. Kaum einer weiß, wie hoch die Einsparpotenziale im Haus tatsächlich sind und welche Maßnahmen am meisten sparen. Antworten liefern Energieberater, die Gebäude einmal gründlich unter die Lupe nehmen. Sie stellen Einsparpotenziale heraus, entwickeln Sanierungskonzepte und informieren über Kosten sowie mögliche Einsparungen. Da der Staat über die Förderung der Energieberatung bis zu 80 Prozent der anfallenden Ausgaben trägt, ist die Maßnahme günstig und vor dem Einstieg in jedes Sanierungsvorhaben zu empfehlen.
So setzt sich der aktuelle Heizölpreis zusammen

Der Preis für Heizöl besteht aus dem sogenannten Produktpreis, der Energie- und Mehrwertsteuer sowie dem Deckungsbeitrag des Mineralölhandels. Bei einem Preis von 73,85 Cent pro Liter im September 2021 entfielen damit etwa 46,02 Cent auf den Einkaufspreis an den Ölmärkten, 18,05 Cent auf Steuern sowie 9,78 Cent auf den Deckungsbeitrag des Mineralölhandels. Interessant bei den Steuern: Die Energiesteuer beträgt 6,14 Cent pro Liter, egal wie hoch der Heizölpreis gerade ist.
Grundsätzliche Einflussfaktoren auf den Heizölpreis

Erdöl wird an internationalen Rohstoffbörsen gehandelt. Einfluss auf die Preisentwicklung nehmen das weltweite Angebot und die weltweite Nachfrage sowie die Förder- und Verarbeitungskapazitäten. Hinzu kommen die Entwicklung des Dollarkurses, der Einfluss der Finanzmärkte sowie geopolitische Themen. Der Preis für Rohöl und der Preis für Heizöl hängen sehr eng zusammen. Fallen die Preise für Rohöl, dann sinken in der Regel auch die Preise für Heizöl. Dazu kommen regionale Schwankungen beim Heizölpreis. Abweichungen von einigen Cent pro Liter sind durchaus möglich.

Wichtig zu wissen: Wer aktuell mit Öl heizt, kann auch in Zukunft weiterhin auf den flüssigen Brennstoff setzen. Die Bundesregierung führt zwar ein Ölheizungs-Verbot ein. Dieses betrifft allerdings nur den Neueinbau reiner Ölheizungen. Kommen Erdgas und Fernwärme wirtschaftlich am entsprechenden Standort nicht infrage, ist der Einbau von Ölheizungen auch über 2026 hinaus erlaubt. Das Gleiche gilt für Hybridheizungen, die neben Heizöl auch auf erneuerbare Energiequellen setzen.

Im Hinblick auf die Versorgungslage für die Zukunft lässt sich sagen, dass die weltweiten Ölreserven, die nach heutiger Technologie wirtschaftlich erschlossen werden können, bei über 200 Mrd. Tonnen liegen. Hinzu kommen in Zukunft außerdem bezahlbare und CO2-neutrale Brennstoffe. Die sogenannten E-Fuels sind heute zwar bereits herstellbar, aber noch sehr kostenintensiv.

Der jährliche weltweite Verbrauch beträgt aktuell etwa 4,9 Mrd. Tonnen. Bereits heute wächst das Angebot an Erdöl schneller als die Nachfrage. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern wird sie mittelfristig zurückgehen. Gründe hierfür sind Fortschritte bei der Energieeffizienz und bei der Elektromobilität. Aber auch das weitreichende Verbot der Ölheizung, die hohe Austauschprämie für Ölheizungen und der weiter steigende Anteil erneuerbarer Energien werden zukünftig für einen Rückgang der Heizölnachfrage sorgen.

Quelle: Bosch Thermotechnik | Statista
Bild: Jrgen Flchle – Fotolia

Richtig lüften im Herbst & Winter

Darauf sollten Sie achten

Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und binden als Kältere.

Fensterscheiben sind im Winter innen aber deutlich kühler als die umgebende Raumluft. An diesen Stellen kann die Lufttemperatur auf den sogenannten Taupunkt sinken und die feuchte Luft gibt einen Teil ihres Wassers ab. Hat die Raumluft beispielsweise 22 Grad Celsius und die Luftfeuchte beträgt 60 Prozent, dann liegt der Tau 

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Wer mag schon im Herbst & Winter ausgiebig lüften? Draußen trockene, kalte Winterluft und drinnen in der Wohnung ist es gemütlich warm. Allerdings kann zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen zu Kondenswasser, beschlagenen Fensterscheiben und Schimmel führen. Richtiges Lüften hält nicht nur Fenster und Wände trocken, sondern schafft auch ein besseres und gesünderes Raumklima.
Haben Sie beschlagene Fenster?

Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen und binden als kältere. Die Fensterscheiben sind im Winter innen aber deutlich kühler als die umgebende Raumluft. An diesen Stellen kann die Lufttemperatur auf den sogenannten Taupunkt sinken und die feuchte Luft gibt einen Teil ihres Wassers ab. Hat die Raumluft beispielsweise 22 Grad Celsius und die Luftfeuchte beträgt 60 Prozent, dann liegt der Taupunkt bei 13,9 Grad. Ist die Temperatur am Fenster kälter, dann beschlagen die Fenster. Durch das Kondenswasser an Fenstern oder kühlen Wandflächen kann sich in der Folge z.B. Schimmel durch neue Fenster bilden. Mit regelmäßigem und richtigem Lüften lässt sich die Luftfeuchtigkeit in den Räumen senken und beschlagene Fenster vermeiden.
#Tipp 1: Richtiges Lüften – Stoßlüften und Querlüften

Kurz, aber effektiv lüften ist im Herbst und Winter angesagt, damit die Wohnräume nicht unnötig auskühlen. Das weite Öffnen der Fenster ist dabei viel effektiver als das Fenster lange zu kippen. Lüften Sie quer durch das Öffnen gegenüberliegender Fenster. Fünf bis maximal zehn Minuten sind für das Lüften im Winter ausreichend. Wiederholen Sie das Lüften vier bis fünfmal am Tag. Nach dem regelmäßigen Luftaustausch können Sie wieder wie gewohnt heizen und beschlagene Scheiben sowie Schimmel sollten kein Thema mehr sein. Nachts bleiben die Fenster geschlossen.
#Tipp 2: Die optimale Luftfeuchtigkeit

Die trockene, kalte Luft eignet sich hervorragend für einen Luftaustausch in den Wohnräumen. Perfekt ist ein Raumklima mit 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit. Bei höherer Luftfeuchtigkeit besteht die Gefahr, dass sich Schimmel bildet. Mit einem Hygrometer lässt sich die Luftfeuchtigkeit permanent messen und bei Bedarf durch Lüften oder Heizen regulieren.
#Tipp 3: Wohnräume und Kinderzimmer

In den beheizten Wohnräumen sorgt die aufgeheizte, trockene Innenluft in Verbindung mit der kalten Außenluft dafür, dass selten zu hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Allerdings sollte im Herbst & Winter die durch Menschen, Tiere und Pflanzen oder auch durch vermehrtes Trocknen der Wäsche in den Innenräumen die abgegebene Feuchtigkeit reguliert werden.
#Tipp 4: Bad und Küche

Im Badezimmer wird allein beim Duschen ein bis eineinhalb Liter Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben. Rasches Stoßlüften ist hier angesagt – ebenso wie in der Küche, um die feuchte und mit Gerüchen belastete Luft nach draußen zu führen.Jetzt Smart Home Luftqualitätsmesser kaufen*
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#Tipp 5: Schlafzimmer

Vor dem Schlafen gehen und nach dem Aufwachen lüften, damit die mit Feuchtigkeit von Körper (etwa 1 Liter pro Person) und Atem angereicherte Luft rasch durch trockene Luft ausgetauscht werden kann.
#Tipp 6: Richtig Heizen

Beim Lüften im Herbst und Winter bleiben die Heizkörper natürlich abgedreht. Sonst versuchen die mit Thermostat geregelten Heizkörper, die eingestellte Temperatur zu halten und werden noch zusätzlich heiß. Damit heizen Sie nur zum Fenster raus. Wer seine Wohnung tagsüber zu sehr auskühlen lässt und nur dann aufheizt, wenn er zuhause ist, spart am falschen Ende. Die kalten Außenwände müssen genügend Zeit haben, sich zu erwärmen, sonst kann die warme Heizungsluft an den kalten Außenwänden kondensieren und sich Tauwasser bilden. Die feuchte Wand ist dann ein idealer Nährboden für Schimmel. Und wer seinen Schrank dann auch noch an der Außenwand aufgestellt hat, macht es dem Schimmel besonders leicht – dahinter kann die warme Luft nicht zirkulieren. Nachts oder bei Abwesenheit ist das Heizen auf 17 Grad Celsius ausreichend.
#Tipp 7: Richtiges Heizen und Lüften nach einer Sanierung

Staut sich zu viel Feuchtigkeit in der Luft, lässt gerade in einer frisch sanierten Wohnung der Schimmel oft nicht lange auf sich warten. Während im zugigen Altbau der Luftaustausch über undichte Fenster, Türen oder Dächer quasi noch von allein erfolgte, wird richtiges Lüften in einem sanierten Haus durch die luftdichte Bauweise besonders wichtig. Ratsam ist, ein Lüftungskonzept schon vor Beginn der Sanierung zu erstellen. Oft genügt hier im Winter manuelles Lüften alleine nicht mehr. Qualifizierte Energieberater oder Handwerksbetriebe beraten zum richtigen Lüften und Heizen, am besten schon vor der Angebotserstellung.

Erfahren Sie hier mehr zum richtigen Lüften nach einer Sanierung
#Tipp 8: Haus & Wohnung automatisch lüften – Heizkosten sparen

Wer seine Luftfeuchtigkeit in allen Wohnräumen seines Hauses oder seiner Wohnung lieber automatisch regulieren lassen möchte, für den ist eine Lüftungsanlage mit automatischer Wärmerückgewinnung die richtige Alternative. Sie hilft, bis zu 90 Prozent der Wärme aus der verbrauchten, feuchten Luft zurück zu gewinnen. Frische, sauerstoffreiche Luft wird nach Bedarf geregelt zugeführt, das sorgt für hohen Wohnkomfort, gerade im Winter. Moderne Geräte lüften sehr energieeffizient. Schimmel ist kein Thema mehr.

Heizungstausch leicht gemacht

die 6 wichtigsten Tipps

Never change a running system? 

Die englischsprachige Weisheit aus der IT-Welt gilt ganz sicher nicht, wenn das System eine Heizungsanlage ist. Denn selbst wenn das System (noch) läuft, können Eigentümer:innen von einem Heizungstausch profitieren. Wie das geht und was dabei zu beachten ist, haben die Experten von „Intelligent heizen“ in den 6 wichtigsten Tipps zusammengefasst.

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Effizienz, Kosten, Komfort und Sicherheit: Das sind für viele die wichtigsten Kriterien bei Auswahl und Betrieb ihrer heimischen Wärmequelle. Mit dem Wunsch nach Nachhaltigkeit gibt es einen weiteren Faktor, der in den vergangenen Jahren an Relevanz deutlich zugenommen hat. Innovative, ressourcenschonende Heizungen sind durch staatliche Förderungen immer attraktiver geworden.

Doch wie kommt die neue Heizung in den Keller?
Diese 6 Tipps machen den Heizungstausch leicht:


1. Den richtigen Zeitpunkt für den Einbau einer neuen Heizung wählen
Fällt eine veraltete Heizung mitten im Winter aus, ist der Zeitpunkt, einen Heizungstausch vorzunehmen, denkbar ungünstig. Denn in der Not fällt es nicht nur schwer, gut informiert eine Entscheidung zu treffen und zum richtigen Zeitpunkt eine Förderung zu beantragen. Auch Termine bei Fachberatern und Installationsbetrieben sind schwer zu bekommen. Setzen Sie sich also frühzeitig mit einem Fachbetrieb in Ihrer Region in Verbindung, schildern Sie Ihr Vorhaben und vereinbaren Sie Termine ohne unmittelbaren Handlungsdruck. Die Sommermonate eignen sich hierfür in der Regel am besten.

2. Die Gesetzeslage beim Heizungstausch berücksichtigen
Der Gesetzgeber sieht für einen Heizungstausch feste Regeln vor. So enthält das Gebäudeenergiegesetz (GEG) eine Austauschpflicht für Öl- und Gasheizungen, die älter als 30 Jahre sind. Ab 2026 dürfen dann Öl- oder Kohleheizungen nur noch eingebaut werden, wenn die Immobilie über keinen Gas- oder Fernwärmeanschluss verfügt, sich das Haus auf Neubaustandard befindet oder überwiegend erneuerbare Energien zum Einsatz kommen. Hinzu kommen regionale gesetzliche Vorgaben wie das EWärmeG in Baden-Württemberg und das Hamburgische Klimaschutzgesetz, die beide eine Einbindung von erneuerbaren Energien beim Heizungstausch vorschreiben. Um zu erfahren, welche Spielräume beim Einbau einer neuen Heizung vorhanden sind, gilt es also, sich ausführlich über die Gesetzeslage zu informieren.

3. Die passende neue Heizung finden
Die Vielfalt an Angeboten macht die Entscheidung für neue Heiztechnik gerade für Laien nicht einfach. Grundsätzlich sollte bedacht werden, dass die Heizung den Haushalt voraussichtlich mehrere Jahrzehnte begleiten wird, also eine Investition in die Zukunft ist. Ausreichend Zeit ist notwendig, um eine passende, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Lösung zu finden. Ein paar grundsätzliche Fragen können dabei große Unterschiede machen: Wie offen sind Sie beispielsweise für Innovationen? Stehen die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz besonders im Vordergrund?
Bei der Entscheidung und beim Thema Kosten sollten Eigentümer:innen auch bedenken: So günstig wie 2019/2020 werden Öl und Gas nicht mehr werden, langfristige Preisstabilität wird es wohl nur mit erneuerbaren Energien geben.

4. Sich ausführlich von einem Fachbetrieb zur Heizungsmodernisierung beraten lassen
Neben einer guten eigenständigen Vorbereitung und dem Studium der umfangreichen Informationsangebote im Netz, ist die persönliche Beratung durch einen Fachbetrieb dringend empfohlen. Denn der Einbau einer neuen Heizung ist immer eine Kombination aus individuellen Wünschen, baulichen Gegebenheiten und für Laien oft komplizierten Rahmenbedingungen. Ein Energieberater kann auch hinzugezogen werden – eine Dienstleistung übrigens, die vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit Zuschüssen gefördert wird.

5. Förderung für die Heizung prüfen
Die Konditionen für Fördermittel im Bereich moderner, effizienter und klimaschonender Heiztechnik wurden noch einmal deutlich verbessert und in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gebündelt. Für Hausbesitzer:innen bedeutet das eine große Auswahl an Förderung, finanzielle Unterstützung gibt es für die Heizungsoptimierung ebenso wie beim Einbau einer neuen Heizung. Klimafreundliche Heiztechnik wird attraktiv gefördert, das gilt besonders dann, wenn eine Ölheizung sich aus dem Keller verabschiedet.

6. Das Vorhaben tatsächlich umsetzen
Nachdem Sie sich für Ihre Recherche Zeit genommen haben, einen Fachbetrieb konsultiert und einen guten Überblick über Finanzierungsmodelle und Förderung gewonnen haben, fehlt nur noch der letzte Schritt: das Vorhaben tatsächlich umzusetzen. Wichtig: Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Förderantrag stellen, bevor Sie den Handwerksbetrieb mit der Umsetzung beauftragen! Dann können Sie nach dem Heizungstausch tatsächlich von mehr Komfort, einer besseren Klimabilanz und weniger Energiekosten profitieren!

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